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Ein unverhoffter freier Vormittag…

Die Nacht war irgendwie nicht so prall…mehr Gedöse als Geschlafe. Aber ich konnte ja liegen bleiben. Das tat ich auch und Kati schloß sich an…um kurz vor 11 standen wir auf. Frühstück war vorbei, aber das war o.k., es war eh viel zu schwül (ja, und das in der Wüste)und von gestern noch voll.

Die morgendliche Ruhestörung fiel übrigens aus, was mir sagt, dass die Message gestern doch angekommen ist. Wenn auch vermutlich nicht gut aufgenommen wurde, aber darüber wird ja nicht geredet.

 Kurz nach dem Aufstehen, erfolgte ein Stromausfall (insgesamt an die 3 Stunden), die netterweise nur unser Zimmer und die Küche betrafen.Naja, also dafür gibt´s bei uns keine Ratten, man kann ja nicht Alles haben!

 Sacha hat uns ihren halben Kleiderschrank vermacht (das Gleiche werde ich wahrscheinlich auch tun, wenn ich abreise…noch 2 Monate…Mensch, Mensch, wie lang sich das anhört…), also Shoppen müssen wir erst mal nicht! Der Abschied von ihr war bei mir tränenreich! Wir hatten wirklich verdammt viel Spaß und ich werde sie sehr vermissen!

Um mich abzulenken machte ich mich dann, trotz Donnergrollen, auf den Weg in die Blue-City-Mall (habe ich schon erzählt, dass das Wort „Mall“ hier total falsch verwandt wird? Außer „Mall“ bedeutet so viel wie „Bazar“ oder „Wir haben alles, aber auf einem Wühltisch“.). Aber sie ist nah und eine Gesichtscreme wird da ja wohl zu finden sein.

Ich glaube zurück in Deutschland werde ich dieses ständige „Hi, how are you?“ vermissen. Vor allem von den Mädchen, die einen mit strahlenden Zähnen (manchmal allerdings nicht strahlend weiß, aber wenigstens Zähne…die meisten zumindest) anlächeln und winken. Mein Weg an der Straße lang wurde also wieder von 1000 Augen begleitet und von einigen Mündern begrüßt.

 Eine geeignete Creme fand ich schnell (oder besser: ob sie geeignet ist, wird sich einige Zeit nach dem ersten Auftragen zeigen) und schnell zum Ausgang, da kam er dann: der Regen. Unter genauer Beobachtung des Wachmannes, neben dem ich stand, zückte ich mein Handy, um einige Notizen zu machen. Daß der Mann neben mir seine Nase nicht auf dem Bildschirm platt gedrückt hat, wundert mich allerdings, offensichtlicher konnte er nicht schauen. Gut, dass ich mich auch mal umschaute, denn so fand ich Fares Frau in der Menge. Meine Heimfahrt mit Bundi und somit der trockene Fuß (inklusive alle anderen Körperteile), war also gesichert!

Der Unterricht fand heute übrigens nicht statt, der „Aufklärungsunterricht“ wider Liebesehe fand erst um 13h statt. War aber ganz angenehm mal eine freier Vormittag (es vorher zu wissen wäre allerdings noch ein bisschen angenehmer gewesen).

 Nach dem Mittagessen sind wir dann mal wieder ins Boarding House gefahren. Es hat geregnet, was glücklicherweise die Fliegen vertrieb. Gestern waren wir zwischendurch schwarz vor Fliegen. Besonders schön, wenn sie sich auf die durchgeschwitzte Haut setzten,…lecker! Kaushilia, das Mädchen welchem ich subtrahieren mit „Überschlag“ beibrachte, überraschte Renate mit richtigen Rechenergebnissen. Vielleicht sollte ich doch noch umschulen zur Mathelehrerin… Vimler hängt so doll an mir, dass ich sie zwischendurch einfach sitzen lassen muss, damit sie zu den anderen geht. Sie soll sich nicht zu sehr an mich gewöhnen, in 2 Monaten bin ich weg. (Das wird überhaupt ein schwerer Abschied!) Es wurde wieder viel geherzt und gescherzt und wie im Fluge war die Zeit vorbei. Ach die Babys sind einfach zu süß!

 Nun sitze ich, mal wieder hundemüde und warte auf , ich-weiß-auch-nicht-genau. Ich hab so eine Erwartungshaltung, dabei sollte ich einfach genießen, dass heute Abend frei ist. Morgen wird nämlich sehr anstrengend. Da hab ich dann mein erstes Monatsmeeting und diese sind auf 4 Stunden angesetzt. Also von 11h- 15h Meeting und danach von 15h- 18h Boarding-House. Ach wie gut, dass ich am Sonntag dann in die Boutique darf, sonst könnte ich mich ja langweilen…

Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen schönen Freitagabend,

Eure Anke

 

 

Eine Antwort auf Ein unverhoffter freier Vormittag…

  • Andrea sagt:

    Liebe Anki,
    genieß Deine freie Zeit.
    Das wird nach der langen Zeit mit Sicherheit ein schwerer Abschied von den süßen Mädchen. Oh jeeh.
    Ich denk an Dich.
    Kuss Andrea

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